Bella die 1MS1

Tierschutzverein Bella Luna e. V.

Bergkamen in Nordrhein-Westfalen

Hilfe  für  verlorene  Hunde  die  in  Not  geraten  sind

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Pflegestellen

Pflegestelle werden:

 

Pflegestellen, was ist das?

 

Ganz einfach, Pflegestellen sind nette, tierliebe Menschen, die helfen wollen. Sie geben einem Nothund ein sicheres Plätzchen. In der Pflegestelle kann der Hund erst mal zu Ruhe kommen, er wird dort, wenn nötig, tierärztlich versorgt und aufgepäppelt und soll wieder Vertrauen zum Menschen bekommen. Die Notnase kann bis zu Vermittlung in der Pflegestelle bleiben.

 

Wir nehmen traumatisierte, verletzte, misshandelte und ausgesetzte Hunde, die teilweise stark unterernährt sind, auf. Diesen Hunden, die kaum wahr genommen werden von unserer Gesellschaft, bieten wir Unterschlupf. 

Natürlich nehmen wir auch Hunde auf, die ganz normal in der Familie gelebt haben, die durch Krankheit, Scheidung, Arbeitslosigkeit oder die vielen anderen Lebensgründe ihr Zuhause verloren haben.

 

Eine Pflegestelle sollte sich durchaus bewusst sein, dass ein Hund mehrere Wochen in der  Pflegestelle ist. Wenn es ein schwieriger oder sehr kranker Hund ist, kann es schnell auch  ein Jahr in der Pflegestelle werden. Nicht jeder kann das mit den Pflegestellen, aber man kann es lernen, und wir unterstützen, wo wir können. Wenn es einmal nicht klappt, dann klappt es bestimmt beim nächsten Mal.

 

Es wird auch von uns darauf geachtet, ob der Pflegehund auch in die Familie passt, das heißt wir leuchten ab, ob es mit Kindern klappt, mit Katzen und anderen Haustieren gut geht usw., denn die Sicherheit für alle ist uns sehr wichtig. Und immer klappt es leider nicht. Wir sind auch kein Verein, der sagt, egal, das ist jetzt ein armes Tier, da müssen Deine Kinder durch, nein, das wäre am falschen Ende angesetzt.

 

Die Tierarztkosten übernimmt der Verein, immer jedoch in Absprache mit uns, es sei denn ein Pflegehund ist in einen Unfall verwickelt, dann geht die erste Hilfe für den Hund vor.

Wir übernehmen alle Kosten der Betreuung, es sei denn die Pflegestelle möchte uns noch zusätzlich unterstützen, indem sie einen Teil der Kosten übernimmt. Darüber hinaus stellen wir, falls diese in der Pflegestelle  nicht oder nur teilweise vorhanden ist, eine angemessene Ausstattung  (z.B. Liegeplatz, Wasser- u. Futternapf, Decken, Spielzeug) zur Verfügung. Außerdem stellen wir sicher, dass die Pflegestelle mit uns jederzeit telefonisch, per Email, Fax oder brieflich Kontakt aufnehmen kann. Wir würden eine Pflegestelle mit möglichen Problemen niemals allein lassen, sondern mit allen Kräften helfen.

 

Alle Tiere sind in der Regel geimpft, entwurmt, gechippt und über den Verein haftpflichtversichert. Jede Stelle bekommt einen Pflegevertrag, um sich jederzeit ausweisen zu können. Natürlich gibt es Situationen, wo eine Notnase Dinge macht, die wir so von unseren Hunden nicht kennen, weil er es nicht kennt - z.B. er macht sein Häufchen in der Wohnung, knabbert Gegenstände wie ein Welpe an oder zerstört andere Sachen und Dinge weil er es nicht gelernt hat, in einer Wohnung zu  leben. Aber es ist nicht die Regel, dass sich alle Notnasen wie oben beschrieben verhalten.

 

Eine Pflegestelle ist kein Selbstläufer, sondern man benötigt (nach "bedarf" müsste überall der Genitiv kommen, das klingt dann aber doof) Einfühlungsvermögen, Geduld, Verständnis und die große Liebe zum Tier, der Nothund wird es Ihnen danken. Aber keine Sorge, Sie sind nicht allein, aber wir finden es wichtig, auf die oben genannten Punkte aufmerksam zu machen. Schnell sagt man zu, weil man helfen will, schnell ist aber auch die Ernüchterung da, und das möchten wir gerne vorher abklären. Also, nicht zögern und einfach fragen, wir freuen uns auf jeden Anruf. 

Vielleicht sehen wir uns ja schon bald und Sie gehören bald zu den Pflegestellen?

 

Liebe Grüße

Das Team von Bella und Luna

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