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Tierschutzverein Bella Luna e. V.

Bergkamen in Nordrhein-Westfalen

Hilfe  für  verlorene  Hunde  die  in  Not  geraten  sind

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Pflegestellen

 

WIR AKTUELL MÄRZ 2016

Unsere sechs Welpen, die wir im Dezember 2015 übernommen haben, sind inzwischen bei ihren neuen Familien und wir wollen heute auf die vier Monate zurückblicken als sie in unserer Pflegestelle an unserem Vereinssitz waren. Dabei wollen wir vor allem über das Verhalten von Menschen sprechen, die uns offensichtlich mit ihrer Kritik schaden wollen. Das fing schon damit an, dass einige dieser Leute der Meinung sind, dass unsere Pflegestelle, in der auch noch andere in Not geratene Hunde leben, für die Aufzucht von sechs Welpen viel zu klein ist, ja sogar das Wort Tierquälerei fiel in diesem Zusammenhang. Nun bemühen wir uns grundsätzlich immer um eine sachliche Diskussion, wenn das bei manchen Kommentaren, die wir da hören müssen, zugegebenermaßen auch schwer fällt. So haben wir denn gefragt, was gewesen wäre, wenn wir nicht geholfen hätten? Da waren nämlich Menschen, die zusammen mit einer Hündin und einem Rüden lebten, die nicht verhindert haben, dass der Rüde die Hündin deckt. Das Ergebnis dieser innigen Beziehung zwischen Rüde und Hündin waren sieben Welpen, was normalerweise höchst erfreulich ist. Es war nur leider so, dass die Hündin die Welpen nicht angenommen und einen Welpen sogar getötet hat. Das alles fand in ungeeigneten Wohnverhältnissen statt und die Menschen dort waren mit der Aufgabe, Welpen aufzuziehen, völlig überfordert. Was war zu tun?  Die sechs Welpen in einem Tierheim abgeben?  Da hätte man erst einmal ein Tierheim finden müssen, das die Welpen genommen hätte. Das ist nicht so einfach und wie es den Welpen dann dort geht, weiß man auch nicht so recht.  In dieser Situation wurden wir gefragt, ob wir helfen können? Sollten wir nein sagen, weil es dann in unserer Pflegestelle für etwa vier Monate ein bisschen eng wird?  Natürlich nicht, denn wir verfügen über eine komplette Ausstattung zur Aufzucht von Welpen mit Wurfkiste, Infrarotlampen, Decken, Näpfen, Flaschen, Futter usw., vor allem aber verfügen wir über umfassende praktische Erfahrung in der Aufzucht von Welpen und wissen genau, wie viel Arbeit damit verbunden ist. Wir haben die Menschen, die uns kritisiert haben, gefragt, welche praktikable Lösungen sie denn hätten? Und siehe da, es war wie fast immer: Auf einmal waren alle ganz schnell verschwunden.

Als wir dann Anfang des Jahres begonnen haben, ab April geeignete Familien für die Welpen zu suchen, haben wir wieder einmal festgestellt, dass erstaunlich viele Leute Hunde gar nicht als Lebewesen empfinden, sondern eher als Sache betrachten. Da hat uns z.B. jemand angerufen und gesagt, dass seine Frau und er einem Welpen ein schönes Zuhause bieten könnten. Wir haben ihm dann einige Fragen gestellt, um seine Einstellung zum täglichen Umgang mit einem Welpen herauszufinden. Auf unsere Frage, wie lange denn der Welpe am Tag allein wäre, sagte er uns dann, dass seine Frau und er berufstätig wären, und der Hund acht Stunden allein wäre, was ihm aber ja wohl nichts ausmachen würde, denn sie hätten eine große Wohnung und würden auch die Balkontür auflassen. Wir haben dankend abgelehnt. Ein anderer hat uns als erstes gefragt, was ein Welpe kostet? Als wir ihm die Überlassungsgebühr genannt haben, hat er uns gesagt, dass er überhaupt nichts zahlen würde, und dass wir froh sein sollten, dass einer wie er uns einen Welpen abnehmen würde. Wir haben versucht, ihm zu vermitteln, dass die Aufzucht eines Welpen viel Geld, z.B. für regelmäßige Besuche eines Tierarztes, kostet. Da hat er schnell das Gespräch beendet. Dann gab es Leute, die in persönlichen Gesprächen einen guten Eindruck auf uns gemacht haben, und die dann, als wir sagten, dass wir uns nun vor Ort noch einen Eindruck von dem neuen Zuhause machen wollten, dies empört ablehnten und als mangelndes Vertrauen unsererseits auslegten.

Diese Aufzählung soll genügen. Es gab noch eine ganze Reihe ähnlicher Verhaltensweisen. Wir haben lange nach schönen Zuhause für unsere sechs Welpen gesucht und dabei größte Sorgfalt walten lassen. Jetzt können wir nur noch von ganzem Herzen hoffen, dass wir die richtigen Menschen ausgewählt haben, Menschen, die einen Hund als Lebewesen betrachten, das körperliche und seelische Freuden und Leiden empfindet, das man liebhaben und um das man sich kümmern muss. Jetzt können w

Im Übrigen haben wir im März fünf Hunden geholfen.

 

Es grüßt Sie wie immer herzlich

das Team von BELLA LUNA e.V.