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Tierschutzverein Bella Luna e. V.

Bergkamen in Nordrhein-Westfalen

Hilfe  für  verlorene  Hunde  die  in  Not  geraten  sind

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WIR AKTUELL JUNI 2017

In den letzten Monaten waren manche Leute häufiger als in der Vergangenheit mit unserem Handeln nicht einverstanden. Gleichzeitig sind die Ansprüche an unseren Verein gestiegen. Das können und wollen wir  nicht akzeptieren, denn, so wie diese Leute sich uns gegenüber verhalten, behindern sie unsere Bemühungen, in Not geratenen Hunden zu helfen.  Wir werden deshalb, heute beginnend, zu verschiedenen in diesem Zusammenhang unerfreulichen Ereignissen ausführlich Stellung nehmen, in der Hoffnung, dass unsere rein sachlichen Erläuterungen dazu führen, dass unsere Arbeit besser verstanden wird.

Heute wollen wir uns als erstes dazu äußern, dass es Leute gibt, die nicht verstehen wollen, dass wir grundsätzlich einen Hund nur gegen die Zahlung einer Aufwandsentschädigung abgeben. Da heißt es dann, dass wir froh sein sollen, dass man uns einen Hund überhaupt abnimmt, und dass die Zahlung einer Aufwandsentschädigung nicht in Frage kommt. Auch gibt es Leute, die uns sagen, dass wir mit dem Hund nur Geld verdienen wollen, was bedeuten würde, dass wir Hundehändler sind, die auf die entstandenen Kosten eine Gewinnmarge aufschlagen, und dass wir den Gesamtbetrag dann als Aufwandsentschädigung in Rechnung stellen. Manchmal wird uns sogar recht deutlich zu verstehen gegeben, dass wir das Geld wohl nicht nur für in Not geratene Tiere, sondern auch für private Zwecke verwenden. Wir versuchen dann sachlich zu erklären, wie unser Tierschutzverein arbeitet, was aber oft nicht funktioniert, weil diese Leute, aus was für Gründen auch immer, auf ihrer Meinung beharren.

Wir wollen nun noch einmal klar stellen, dass wir, zweifelsfrei und eindeutig nachweisbar, kein auf Gewinnerzielung ausgerichteter Geschäftsbetrieb sind, sondern eine soziale Hilfsorganisation für in Not geratene Hunde, so wie es auch soziale Hilfsorganisationen für Menschen gibt. Dies bedeutet, dass wir Einnahmen ausschließlich zur Kostendeckung benötigen, und diese Kosten sind bei uns hoch, weil wir zunehmend alten Hunden und / oder kranken Hunden oder im Umgang schwierigen Hunden helfen, und für die wir oft –das wird uns immer wieder gesagt - in ihrer Not die letzte Zuflucht sind. Nicht umsonst liegen bei uns die Kosten für tierärztliche Behandlungen mit weitem Abstand an der Spitze.

Nun reichen unsere Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Aufwandsentschädigungen nicht aus, um einer nennenswerten Zahl von in Not geratenen Hunden zu helfen. Deshalb erstatten Mitglieder unseres Vereins, die dazu finanziell in der Lage sind, zusätzlich zu ihren Beiträgen Kosten und spenden Geld. Dabei handelt es sich um beachtliche Summen. Es wäre natürlich schön, wenn wir mehr Geld von Nichtmitgliedern bekommen würden, denn die uns mit Spenden und Kostenübernahmen unterstützenden Mitglieder haben inzwischen ihre finanzielle Belastungsgrenze erreicht. Aber die Bereitschaft, Tierschutzvereine finanziell zu unterstützen, hat sich ganz allgemein verringert. Darüber haben wir in der Vergangenheit bereits berichtet. Das trifft leider auch uns. Sie können uns glauben, wenn wir Ihnen hier sagen, dass wir am liebsten überhaupt keine Aufwandsentschädigung berechnen würden, weil für uns eigentlich nur zählt, dass der Hund ein schönes neues Zuhause bekommt. Aber leider geht das nicht, weil wir das Geld dringend brauchen, um unsere Kosten zu decken. Die Alternative wäre nur, dass wir uns auf Hilfe für möglichst junge und gesunde Hunde beschränken, die wir schnell vermitteln können oder dass wir wesentlich weniger Hunden als bisher helfen. Beide Alternativen kommen für uns nicht in Frage, denn sie würden unserem Selbstverständnis, so wie es auf unserer Internetseite und in unserem Merkblatt beschrieben ist, komplett widersprechen.

Was nun den Verdacht angeht, dass wir Gelder nicht nur für Hunde, sondern auch private Zwecke verwenden, können wir nur den Kopf schütteln. Wir können für jede einzelne von unserem Verein seit der Gründung am 03.08.2012 zu tragende Ausgabe zweifelsfrei nachweisen, dass sie ausschließlich zum Nutzen der in Not geratenen Hunde getätigt wurde. Andere Ausgaben, z.B. auch für private Zwecke, gibt es bei uns nicht.

Abschließend bitten wir nun alle Leute, welche die Zahlung einer Aufwandsentschädigung im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme eines Hundes grundsätzlich ablehnen, eindringlich darum, von einer Kontaktaufnahme zu unserem Tierschutzverein abzusehen. Das ist der einzige Weg, um Unzuträglichkeiten zu vermeiden. Dann gibt es keine negativen Kommentare zu unserem Verein mehr in den sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook und in persönlichen Gesprächen mit anderen Personen wird auch keine negative Einstellung zu unserem Verein erzeugt. Das alles schadet uns nur, weil viele Leute das Berichtete einfach glauben und uns niemals die Chance geben, einmal unseren Standpunkt zu hören, bevor sie sich ein Urteil bilden. Das schränkt dann bei manchen Menschen, die uns eigentlich helfen wollen, die Bereitschaft ein, uns finanziell zu unterstützen.

Im Übrigen haben wir im Juni fünf Hunden neu geholfen.

Es grüßt Sie wie immer herzlich

das Team von Bella Luna e.V.